Nach der Niederlage der Freien Demokraten (FDP) in Bayern, kam mir ein Gedanke: Auf Bundesebene könnte der FDP eine Rolle in der außerparlamentarische Opposition womöglich nicht schaden. Vielleicht würde ein Rauswurf aus dem Bundestag den Weg zur Radikalisierung der FDP bereiten, kurzum, ihre unaufhaltsame Sozialdemokratisierung stoppen und die Partei schlussendlich libertarisieren. Hoffen wir's für den Fall es sollte am Sonntag nicht klappen.
16.09.2013
12.09.2013
Nordkorea fährt (vermutlich) seinen Atomreaktor in Yongbyon wieder hoch
Aktuelle Satellitenbildern zeigen, dass Nordkorea seinen Gas-Grafit-Reaktor in Yongbyon wieder in Betrieb genommen hat. Auf den Satellitenbildern ist weißer Dampf zu sehen, der aus einem der Gebäude im Reaktorbereich aufsteigt - so dass US-Korea Institut an der John-Hopkins University. Im Jahr 2007 war nach einer Abmachung mit den USA der Reaktor abgestellt wurden, 2008 wurde der Kühlturm gesprengt, kurz darauf wurde Nordkorea von der US-Terrorliste gestrichen. Gebracht hat es scheinbar nichts. Im April diesen Jahres hatte das nordkoreanische Regime im Zuge seines regulären Drohungsdurchfalls eine Wiederinbetriebnahme angekündigt.
Ein neuer Kühlturm wird indes nicht benötigt, da der Reaktor mit dem Pumpsystem des benachbarten Leichtwasserreaktor verbunden werden kann. Nach einer zwei- bis dreijährigen Einführungsphase könnte der Reaktor pro Jahr sechs Kilogramm Plutonium produzieren, vorausgesetzt der Reaktor ist wirklich wieder in Betrieb. Einige Analysten vermuten eher einen nordkoreanischen Trick, wonach der Rauch nicht von der Inbetriebnahme stammt, sondern künstlich erzeugt wird mit dem Ziel bilateraler Gespräche mit den USA zu erzwingen..
Wie dem auch sei, nicht nur der Reaktor wurde scheinbar wieder gestartet, auch in der Sonderwirtschaftszone Kaesong soll der Betrieb demnächst wieder wie früher laufen. Das ewige nordkoreanische Spiel geht weiter.
11.09.2013
Chemiewaffen beschlagnahmen?
[...] America will not attack Syria for gasing its citiziens if they give up their chemical weapons. It's like if you decapitated a co-worker, so they're taking away your axe, but you get to keep your job and your hatchet.
Obama's National Address on Why Syria Matters
It’s true that some of Assad’s opponents are extremists. But al Qaeda will only draw strength in a more chaotic Syria if people there see the world doing nothing to prevent innocent civilians from being gassed to death. The majority of the Syrian people -- and the Syrian opposition we work with -- just want to live in peace, with dignity and freedom. And the day after any military action, we would redouble our efforts to achieve a political solution that strengthens those who reject the forces of tyranny and extremism.
Foreign Policy - There's Almost no Chance this Russian Plan for Syrias Chemical Weapons Will Work
06.09.2013
Nordkorea und Syrien
Joshua Stanton von OneFreeKorea geht auf die Verbindung zwischen Nordkorea, Syrien, Giftgas und der Roten Linie ein.
05.09.2013
Ließ Assad wirklich Giftgas einsetzen? - Vieles spricht dafür
Andreas Rüesch schreibt bei NZZ über den syrischen Giftgaseinsatz und geht der Möglichkeit nach, dass die Rebellen dahinterstecken könnten. Er schließt seinen Artikel mit den Worten:
Doch was die Verantwortung für den Massenmord in den Vororten der Hauptstadt betrifft, so fehlt es nicht an Indizien. Sie belasten das Regime Asad schwer.
Im Folgenden möchte ich die wichtigsten Indizen, die im Artikel erwähnt werden und für einen Chemiewaffeneinsatz am 21. August im Osten der syrischen Hauptstadt Damaskus durch das Assad-Regime sprechen, zusammenfassen. Insgesamt fanden weit über 1400 Menschen einen entsetzlichen Tod.
- Hundert Internetvideos sowie Bilder zeigen Tote ohne erkennbare äußere Verletzungen und Menschen, die Symptome eines Giftgasangriffes aufweisen. Eine derartig weitreichende Fälschung durch die Rebellen darf ausgeschlossen werden.
- Unabhängige Beobachter haben den Vorfall bestätigt, wie die Ärzte ohne Grenzen.
- Es gibt keinerlei Hinweise auf einen Unfall in einer Chemiefabrik oder eines Giftgaslagers in der Nähe.
- Giftgasopfer wurden aus bis zu 20 Kilometer entfernten Vororten gemeldet. Da Stadtgebiete ohne Opfer dazwischen liegen, widerspricht dies der Theorie eines Unfalls. Die geographische Verteilung der Opfer unterstützt hingegen die These mehrer Giftgasangriffe an verschiedenen Orten.
- Die USA wiesen in Haar- und Blutproben das Nervengas Sarin nach.
- Satellitenaufnahmen zeigen wie Raketen aus Gebieten abgefeuert wird, welche unter Regime Kontrolle stehen.
- Die UNO-Inspektoren bestätigten, dass eine chemische Substanz eingesetzt wurde. Deren Untersuchung der genommenen Proben dauert noch an.
- Es gibt keine Beweise, dass Rebellen über Giftgas verfügen. Das Sarin-Gas mit welchen die islamistische Nusra-Front in der Türkei erwischt wurden war, entpuppte sich als Frostschutzmittel.
- Dass die Saudis die Rebellen mit Chemiewaffen unterstützen ist zweifelhaft. Saudi-Arabien selbst verfügt nach derzeitigen Erkenntnissen nicht einmal über ein eigenes Chemiewaffenprogramm.
- Es mangelt den Rebellen an Know-How und Material um Chemiewaffen mittels Artillerieraketen einzusetzen. Die Rebellen haben keine geschulten Chemiewaffentruppen, anders als das Assad-Regime.
- Abgehörte Telefongespräche deuten daraufhin, dass das Regime für den Giftgaseinsatz direkt oder indirekt verantwortlich ist.
- Es ist nicht das erste Mal, dass Assad des Giftgaseinsatzes verdächtigt wird.
Dennoch, wer Verschwörungen liebt und mit Assad gerne in die Kiste springen würde, wird immer "Hinweise" finden, die Assad von jeglicher Schuld befreien.
Meines Erachtens sollte der Einsatz von Giftgas keine Rolle für weitere Gedankenspielchen spielen. Es steht ausnahmeslos fest, dass Assad ein Tyrann ist und die Welt ohne ihn besser dran ist.
Meines Erachtens sollte der Einsatz von Giftgas keine Rolle für weitere Gedankenspielchen spielen. Es steht ausnahmeslos fest, dass Assad ein Tyrann ist und die Welt ohne ihn besser dran ist.
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Die FAZ über Ludwig von Mises
Der verstorbene Ökonom Ludwig von Mises warnte vor billigem Geld: Erst produziert es eine Scheinblüte, dann ein Debakel, sagte er. Hat er die Krise vorhergesehen?
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