12.04.2013

Durchsichtiges Gehirn

Scientists have come up with a way to make whole brains transparent, so they can be labelled with molecular markers and imaged using a light microscope. The technique, called CLARITY, enabled its creators to produce the detailed 3D visualisations you see in this video. It works in mouse brains and human brains; here the team use it to look into the brain of a 7-year-old boy who had autism.


Hier das Paper und die Story dazu bei Nature.

05.04.2013

Stratfor über Nordkoreas Drohungen und die Gefahr eines Krieges



Hier einige Punkte aus dem Video:
  • Die Chancen eines Atomschlags gegen Südkorea oder Japan tendiert gegen Null, insbesondere da Nordkorea nicht über die Technik verfügt eine Rakete mit einer Atombombe zu bestücken.
  • Ein "Unfall", Scharmützel, oder Missverständnis zwischen beiden Koreas ist wahrscheinlicher. Dies könnte auch zu  einem größeren Konflikt eskalieren. Besonders die nordkoreanische Artillerie ist für Südkorea gefährlich.
  • Das US-Credo lautet soweit: Keine Gespräche bevor Nordkorea sich nicht wieder beruhigt. Wir lassen nicht mehr mit uns dumme Spielchen treiben.
  • Das chinesische Credo: Sie wollen als Vermittler zwischen den USA und Nordkorea dienen. Natürlich nicht ohne entsprechende Hintergedanken. Nichtsdestotrotz kommen die Drohungen Pjöngjangs Peking gelegen, da so von Chinas Expansionspolitik abgelenkt wird.
  • Ein Krieg, geführt mit konventionellen Waffen, wäre für Nordkorea auf lange Sicht vernichtend. 
  • Nordkorea versucht mit seinen Drohungen den Status Quo neu zu definieren, um das Regime nach Innen und Außen zu festigen und zu sichern. Dadurch sollen künftige Verhandlungen nicht vom Atomprogramm dominiert werden, sondern sie sollen sich mit der fundamentalen Sicherheit und einen möglichen Friedensvertrag auf der koreanischen Halbinsel befassen. 
  • In Kaesong läuft die Produktion noch weiter. Dies könnte noch ein bis zwei Wochen anhalten bis das Rohmaterial zu neige ginge. Dennoch sei Kaesong für Nordkorea von höheren wirtschaftlichen Nutzen als für den Süden. Für den Süden jedoch hat Kaesong einen hohen Symbolwert als Verbindung in den Norden. 

Mehr Drohungen aus Pjöngjang

Bisher habe ich Nordkoreas kreativen Drohungen als reine Rhetorik abgetan. Auch die Verlegung zweier Mittelstreckenrakete wird eher der Aufrechterhaltung einer Drohkulisse dienen. Weder Nordkorea noch die USA, Südkorea oder Japan sind an einem Krieg interessiert. Doch nach der Schließung der Sonderwirtschaftszone Kaesong und der Empfehlung seitens Nordkorea die deutsche und weitere ausländische Botschaften in Pjöngjang zu räumen, kommen mir so langsam Zweifel. Kim Jong-Un und seine Schergen sind scheinbar keineswegs von den neuen UN-Sanktionen begeistert. Eventuell setzen diese Sanktionen tatsächlich dem Regime zu, unter Umständen sogar derart, dass die nordkoreanische Führung  um das Fortbestehen des Regimes bangt. 

Entweder das Regime gibt nach und legt sein Atomprogramm (erneut) still, oder es geht auf das Ganze und hofft so, dass der Süden und die USA nachgeben. 

Aber eventuell lasse ich mich auch einfach gerade von der Panikmache der Medien anstecken. Ich hoffe es mal. Ich warte ja sehnsüchtig auf eine Meldung der KCNA, dass die Drohungen und der Erwerb der Nukleartechnologie der Demokratischen Volksrepublik Korea abschreckende Wirkung gezeigt haben und das südkoreanische Marionettenregime sowie die Vereinigten Staaten von Amerika von einem Angriff auf Nordkorea abgelassen haben. Somit steht Nordkorea als Sieger da, ja als Friedensmacher. Zumindest in den staatlichen Medien. 

03.04.2013

BRAIN Initiative





Sonderwirtschaftszone Kaesong ist geschlossen

Gestern bloggte ich noch, dass um die Sonderwirtschaftszone Kaesong alles ruhig sei. Heute schloss Nordkorea die Industriezone Kaesong für südkoreanische Arbeiter. In Kaesong beschäftigen mehr als 120 südkoreanische Firmen etwa 50.000 nordkoreanische Angestellte. Die Löhne fließen - soweit mir bekannt - direkt an das nordkoreanische Regime und sind eine nicht unbedeutende Einnahmequelle für Kim und seine Schergen. Den Arbeitern bleiben von dem monatlichen Lohn von etwa $60 angeblich gerade einmal $2. Von daher scheint es mir als sanktioniere sich Nordkorea wohl in diesem Fall selbst.


Ach, und hier noch ein interessanter Artikel in der FAZ: