Lesetipp:
Spirit of Entebbe - Einer lauschte ins Kuckucksnest
31.07.2008
Nordkorea und die Ursachen der Hungerkatastrophe
Lesetipp:
USINKOREA's Journal - North Korea Food Crisis and the Usual Misinterpretation...
Es scheint nur noch eine Frage der Zeit bis Nordkorea endgültig kollabiert, aber es tut es nicht, denn Kim Jong Il wird alles unternehmen, dass Nordkorea unter seiner Kontrolle bleibt. Er ist der Oberbefehlshaber über die fünftgrößte Armee der Welt und über einen weitvernetzten Kontrollapperat, welcher die Bevölkerung überwacht. Mit seinem Atomdeal, dem Nichtangriffspakt mit ASEAN und einer Appeasement-Welt sowie den netten Chinesen braucht sich Kim Jong Il nicht fürchten. Die Hungerkatastrophe hat er zu verantworten, er hat Nordkorea heruntergewirtschaftet, unterdrückt und tötet seine Untertanen, steckt diese in Konzentrationslager und lässt sich von ihnen gleichzeitig vergöttern. Er zeigt völlige Gleichgültigkeit der Hungerkatastrophe gegenüber und lebt lieber in Saus und Braus, baut lieber Atomreaktoren, lässt sich diese wieder abreißen und ärgert und droht ein wenig seinem südlichen Nachbarn. Er hat es geschafft, dass ein nordkoreanisches Kind mit sieben Jahren 10 Kilo weniger wiegt und 20cm kleiner ist als ein südkoreanisches Kind...
Dieses Land ist so isoliert und "undurchsichtig", dass man sich nicht ansatzweise vorstellen kann, was Kim Jong Il seinen Bürgern noch alles Schreckliches antut.
USINKOREA's Journal - North Korea Food Crisis and the Usual Misinterpretation...
Es scheint nur noch eine Frage der Zeit bis Nordkorea endgültig kollabiert, aber es tut es nicht, denn Kim Jong Il wird alles unternehmen, dass Nordkorea unter seiner Kontrolle bleibt. Er ist der Oberbefehlshaber über die fünftgrößte Armee der Welt und über einen weitvernetzten Kontrollapperat, welcher die Bevölkerung überwacht. Mit seinem Atomdeal, dem Nichtangriffspakt mit ASEAN und einer Appeasement-Welt sowie den netten Chinesen braucht sich Kim Jong Il nicht fürchten. Die Hungerkatastrophe hat er zu verantworten, er hat Nordkorea heruntergewirtschaftet, unterdrückt und tötet seine Untertanen, steckt diese in Konzentrationslager und lässt sich von ihnen gleichzeitig vergöttern. Er zeigt völlige Gleichgültigkeit der Hungerkatastrophe gegenüber und lebt lieber in Saus und Braus, baut lieber Atomreaktoren, lässt sich diese wieder abreißen und ärgert und droht ein wenig seinem südlichen Nachbarn. Er hat es geschafft, dass ein nordkoreanisches Kind mit sieben Jahren 10 Kilo weniger wiegt und 20cm kleiner ist als ein südkoreanisches Kind...
Dieses Land ist so isoliert und "undurchsichtig", dass man sich nicht ansatzweise vorstellen kann, was Kim Jong Il seinen Bürgern noch alles Schreckliches antut.
30.07.2008
Obama-Bashing
Und hier ein Spot, in welchem einige deutsche Obamafans zu Wort kommen:
Und dazu noch der Spiegel-Artikel... wie war das nochmal, kriecherische Deutsche?
Update:
ADL - Antisemitische Cartoons aus der arabischen Welt über die US-Präsidentschaftskandidaten (via AchGut.com)
Die Menschen verhungern
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) warnte vor einer erneuten Hungerkatastrophe in Nordkorea. Fast die Hälfte der Bevölkerung des 23-Millionen-Staates habe nicht mehr genug zu essen. Nun sollen über 6 Millionen Nordkoreaner mit Nahrung versorgt werden. Die Menschen greifen inzwischen auf Nahrung aus der Natur zurück, bspw. auf Gräser, um gegen ihren Hunger zu kämpfen. Währenddessen lässt es sich Kim Jong Il wohl gut gehen und von den Freunden in Peking schützen. Dort hat sich die Menschenrechtslage im Übrigen weiter verschlechtert, den Sportreportern wurde nun auch das Internet zensiert.
Spiegel
Spiegel
Lebensechter Roboterfisch
Auf folgendem Video sieht man einen Roboterfisch, welcher den Namen Tai-robot-kun trägt und von der japanischen University of Kitakyushu entwickelt wurde. Der Roboter-Fisch soll zur Unterwassungbeobachtung eingesetzt werden.
Gefunden bei: Telepolis
Gefunden bei: Telepolis
Das ist Schule... Teil 1 - 3
Hier mal drei Einträge, die ich im Laufe der Zeit zusammengetragen habe und meinen Englischunterricht thematisieren.
Teil 1:
Da ich keine oder kaum Romane lese und wir eine Buchpräsentation in Englischen zu halten haben, entschied ich mich für die Vorstellung des Buches "World War IV - The Long Struggle Against Islamofascism" des Neokonservativen Norman Podhoretz.
Auf jeden Fall war mir klar, dass weder der Lehrer noch ein Großteil der Schüler a) Ahnung von Politik haben und b) sowieso antiamerikanische Gesinnungen vertreten. Egal, ist ja nur eine Buchvorstellung und bisschen "provozieren" schadet nicht, ich sollte eh eine "Diskussion" anstiften.
So eine richtige Diskussion kam natürlich nicht zu Stande, lag vielleicht auch ein wenig an meinem mangelnden fachmännischen Wissen bezüglich Neokonservatismus und meiner Trägheit geschickt Argumente der Gegenseite zu zerschlagen. Der an Obamamanie leidende Lehrer kritisierte natürlich die neokonservativen Ideen von vorne bis hinten, relativierte die Gefahr der iranischen Atombombe (da half auch ein Ahmadinedschad-Hitler-Vergleich nicht viel) und fragte zur Krönung, wer den die eigentlichen Aggressoren im Mittleren Osten seien - worauf ich zynisch und unikausal entgegnete, wohlwissend auf was der Lehrer hinaus wollte und dass ich damit nicht richtig liegen würde die Palästinenser derartig zu pauschalisieren: "The Palestinian" (Denn ich zweifele daran, dass die Hamas und Fatah die Mehrheit der Palästinenser korrekt repräsentieren). Da half auch die Unterstützung eines Kumpels nicht viel, der die Hamas als inkompetent darstellte - denn für den Lehrer stand und steht fest, Israel und die USA sind die Aggressoren und der Iran ist ganz ganz lieb und friedlich. Die anderen Araber natürlich auch, deshalb erkennen sie Israel eben auch nicht an. Die Palästinenser würden nur "reagieren" (wahrscheinlich auch noch angemessen). Arme Palis, böse Israelis. Es fehlte nur noch die Forderung nach einer Welt ohne Zionismus. Da half es auch nichts auf die ohne israelische Intervention stattgefundenen Bürgerkrieg im Libanon oder in Algerien hinzuweisen sowie die sunnitisch-schiitischen Konflikte.
Weder die Idee der Demokratisierung im Nahen Osten durch einen Dominoeffekt noch das Bewusstwerden der iranischen Gefahr kam bei den Kursteilnehmern an. Der Lehrer meinte sogar, dass der Iran gar nicht in der Lage sei Atomraketen bis nach Israel zu schießen und selbst wenn, würden die Amerikaner diese abfangen können. Natürlich, dann detoniert der atomare Sprengkopf über dem Irak oder Jordanien. Und Israel habe "ja eh genug Atomraketen". Genau, warum also Angst haben?
Im Endeffekt wurde ich als unwissender "Alarmist" dargestellt, der populistischen Politikern (Lobbyisten) zum Opfer fiel, die das Unwissen der Menschen ausnutzen, um ihre eigenen Ziele zu verwirklichen. Andere Kursteilnehmer brillierten dazwischen mit Verschwörungstheorien, dass der Iran von anderen Mächten unterstützt wird (wie es ja z.B. auch Al-Qaida behauptet).
Später stellte der Lehrer noch fest, dass Obama hoffentlich die Wahlen im November 2008 gewinnt und "Change" mit sich bringt. Dass sich weder bei McCain noch bei Obama großartig etwas außenpolitisch ändern wird, schien nicht bekannt zu sein.
Teil 2:
Inzwischen hatte ich eine kleinere Besprechung bezüglich meiner Präsentation gehabt und siehe da - er hatte auch nach dem Durchlesen meiner schriftlichen Arbeit seine Meinung nicht geändert. Nochmals betonte er die Gefährlichkeit solcher "Propagandaschriften" und wies daraufhin, dass Quellen für Statistiken zu solchen Themen leicht manipulierbar seien. Außerdem bekräftigte meine Lehrkraft wiederholt: "Für mich ist Israel der Aggressor im Nahen Osten" ... Er kritisierte die Siedlungspolitik, die "Spielchen" in Gaza mit Abriegelungen (da half auch mein Hinweis mit der Grenze zu Ägypten nichts) und zuzüglich den Begriff des Islamofaschismus, welche demagogisch sei. Dies erklärte er mir damit, dass der Islam eine Religion sei und damit unmöglich faschistisch. Ebenso sei bereits der Begriff Islamismus fatal, da dieser impliziere der Islam hätte irgendwas mit dieser politischen Doktrin zu tun. Hätte er nämlich überhaupt nicht. Der Islam sei sozusagen das Opfer von Radikalen, im Grunde genommen bedeutet er natürlich Frieden. Achso ist das also.
Immerhin hatte der Inhalt bzw. die Thesen des Buches, mit welchen mein Lehrer überhaupt nicht einstimmte, keinerlei Auswirkungen auf meine Note.
Teil 3:
Heute lernten wir in Englisch, dass wir alle von mysteriösen Mächten kontrolliert und beobachtet werden. Dass wir alle Opfer sind, von irgendwem oder irgendwas (v.a. des Kapitalismus und der Medien), und dass im Weiteren alle Deutsche von Hitler manipuliert wurden, nichts von all dem gewusst hätten und Opfer waren (und immernoch sind). Da half es auch seitens mir nichts darauf aufmerksam zu machen, dass jeder "Mein Kampf" hätte lesen können.
Auch das mit der Klimaerwärmung eine Lüge, Tiere würden schließlich schon immer aussterben. Nur dass mit dem Aussterben der Dinosaurier sei noch nicht ganz klar. Gut, da gab's ja auch noch keine Lobbies, dachte ich mir, deshalb auch keine simple Erklärung hierfür.
Unter Umständen folgen noch weitere Teile. Schule ist eben amüsant und traurig zugleich.
29.07.2008
27.07.2008
Ein Zitat...
"Würde nur ein Einzelner irgendwo auf der Erde ein verschrecktes kleines Mädchen, das schreit und sich verzweifelt wehrt, zu Boden drücken, ihm mit einem schmutzigen Messer die Genitalien abschneiden und es anschließend wieder zunähen, so dass nur ein winziges Loch zum Harnlassen und Menstruieren bleibe, würde sich nur eine einzige Frage stellen: Wie streng der Täter zu bestrafen sei und ob die Todesstrafe ausreiche.
Wenn es hingegen Millionen Menschen tun, vervielfacht sich die Ungeheuerlichkeit nicht etwa millionenfach, sondern wird ganz plötzlich "Kultur" und dadurch auf magische Weise erträglicher statt noch schrecklicher, ja, sie wird sogar durch einige westliche "Moraltheoretiker", unter anderen Feministinnen, verteidigt."
Persönliche Mitteilung von Donald Symon, 26.07.2001; erwähnt in dem Buch "Das unbeschriebene Blatt" von Steven Pinker.
26.07.2008
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