18.08.2010

Neues aus Nordkorea

In China ist eine nordkoreanische MiG-15 aus den 50ger Jahren abgestürzt, die heutzutage noch in Nordkorea zu Trainingszwecken genutzt werde. Der Pilot kam ums Leben. Über weitere Passagiere gebe es keine Berichte.
Das Bild des Wracks, welches Anwohner im Internet veröffentlicht hatten, zeigt eindeutig einen nordkoreanischen Kampfjet. Warum und wieso der Kampfjet in China abgestürzt ist, scheint noch unklar zu sein. Spekulationen gehen in die Richtung, wonach der Pilot vom Militärstützpunkt in Sinuiju aus nach Russland flüchten wollte, er dann aber aufgrund von fehlenden Treibstoff oder Orientierungslosigkeit über China abstürzte.

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Im Iran steht womöglich die Hinrichtung von 1120 Gefangen an

Laut einem Dokument, welches im Besitz der Grünen Bewegung im Iran ist, sollen mit der noch nötigen Unterschrift von Revolutionsführer Ali Khamenei 1120 Gefangene hingerichtet werden - so hätte es der Oberste Gerichtshof des Iran bereits beschlossen. Lediglich der iranische Justizminister möchte noch eine Bestätigung durch Khamenei einholen. Bei den meisten Gefangenen handele es sich angeblich um Drogenhändler.
Hamid Nowzari, Geschäftsführer des Vereins iranischer Flüchtlinge in Berlin sagt zu diesem Plan: „Diese Art von Geheimbriefen zur Hinrichtung von Gefangenen, insbesondere von politischen Gefangenen, hat eine lange Tradition in der Islamischen Republik Iran. Kurz nach der Revolution wurde eine Liste von Angehörigen der Bahai-Religion aufgestellt, um die Führung der Gemeinde zu liquidieren. Anfang des Frühlings 1981 wurden die Namen der oppositionellen Gruppen und Parteien und deren Funktionären, Mitgliedern und Anhängern aufgelistet, um diese im Sommer 1981 zu verbieten und zu liquidieren. Im Sommer 1988 unterzeichnete Khomeini ein Schreiben, in dem er verfügte, dass alle politischen Gefangenen, die sich nicht zum Islam bekennen, hingerichtet werden sollen. Im Sommer 1988 wurden um 4000 Gefangene hingerichtet und in den 90er Jahren wurden systematisch Intellektuelle und Schriftsteller ermordet und nun der Brief des iranischen Justizministers. Offenbar geht es hier um eine neue Hinrichtungswelle. Wir dürfen es nicht verschweigen und wir müssen es der Welt sagen.“

17.08.2010

Kimmi heart Iran


BBC Reportage über die Mavi Marmara

Who is really to blame for the embargo? Israel that left Gaza peacefully, and was thanked with over 6000 rockets into Israel before finally giving in and responding, or Hamas that kills its co-religionists, places its civilians at military targets, and provokes Israel into finally stopping the barrage of missiles on civilian targets.


16.08.2010

Warum Afghanistan nicht aufgegeben werden darf...

... unter anderem darum, und darum.

Es darf nicht sein, dass dieses Land und diese Menschen den Taliban überlassen werden. Die internationale Gemeinschaft und ganz besonders die liberalen und demokratischen Nationen dieser Welt dürfen es nicht zulassen, dass Menschenrechtsverletzungen - egal wo, wann und von wem - ungestraft stattfinden können. Es ist die Pflicht eines freien Staates allen Menschen dieser Welt gewisse Freiheiten und Sicherheit zu garantieren - und dies notfalls auch mit der Gewalt durchzusetzen. Es darf nicht sein, dass im 21. Jahrhundert eine Frau nicht ohne ihren Mann das Haus verlassen darf, dass Ehebruch mit Steinigung bestraft, dass Andersdenkende hingerichtet werden und Mädchen keine Schulen besuchen dürfen. Wenn die freien Staaten dieser Erde ihre Augen vor den Schandtaten von Terroristen und anderer diktatorischen Staaten verschließen, dann bedeutet dies auf lange Sicht das Ende einer zivilisierten, freiheitlichen und sicheren Welt.

Von einem vergessenen Völkermord

Listen to the yell of Leopold’s ghost
Burning in Hell for his hand-maimed host
Hear how the demons chuckle and yell
Cutting his hands off, down in Hell.
Nicholas Vachel Lindsay, 1914

Noch heute herrscht im Osten des Kongo ein bitterer Bürgerkrieg, der im ganzen Land seit 1998 über 5,4 Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Trotz der größten UN-Friedenstruppe in der Geschichte der Vereinten Nationen scheitert die internationale Gemeinschaft das 70 Millionen Einwohner zählende Land in Zentralafrika, welches knapp fünfmal so groß wie Frankreich ist, zu befrieden.

In den östlichen und nordöstlichen Provinzen Kivu, Ituri und Haut-Uele sind bis heute Vergewaltigungen und Überfalle durch Rebellentruppen sowie Regierungstruppen an der traurigen Tagesordnung. Kein Konflikt nach dem zweiten Weltkrieg hat mehr Menschenleben gefordert, als der zweite Kongokrieg. 


Die Geschichte der Demokratischen Republik Kongo ist eine lange und verworrene. Ich möchte lediglich auf die Zeit aufmerksam machen, in welcher sich der Freistaat Kongo im Privatbesitz des belgischen Königs Leopold II befand (Randnotiz an Hans-Hermann Hoppe: Wie war das gleich nochmal mit der guten Monarchie und Privatbesitz?). Von 1885 bis 1908 fand unter der Herrschaft des Königs Leopold II im Kongo die Hälfte der Bevölkerung den Tod. Zwischen 8 und 10 Millionen Kongolesen starben in Folge der brutalen Ausbeutungspolitik des Königs bevor das Land durch internationalen Druck 1908 belgische Kolonie wurde. Bis dahin hatte sich die Bevölkerung des Kongo-Freistaates halbiert.

Viele Kongolesen wurden brutal misshandelt, ermordet und verstümmelt. Jedes Dorf musste eine bestimmte Menge Kautschuk an die im Land verteilten Sammelstellen liefern. Konnte ein Dorf nicht genug Kautschuk vorweisen oder die Lieferung kam zu spät, wurde entweder das gesamte Dorf niedergebrannt und die Bewohner erschossen oder die Frauen, die zuvor als Geiseln genommen wurden waren, ermordet. Viele Frauen wurden brutal vergewaltigt und starben in der Geiselhaft. Eine weitere Form der Bestrafung war das Abhacken der Hände.


Um zu vermeiden, dass Munition bei der Jagd auf wilde Tiere verschwendet wurde, mussten die Soldaten der königlichen Privatarmee Force Publique - ein Großteil selbst entführte Afrikaner - die Hände der erschossen Menschen vorzeigen. Dies führte dazu, dass vielen Kongolesen, um verbrauchte Munition zu rechtfertigen, die Hände abgehackt wurden. Des Weiteren wurden angeblich besonders fleißige Soldaten, die besonders viele Hände vorzeigen konnten, früher aus dem Dienst entlassen. Ein anderer Grund für die vielen abgehackten Hände könnte ferner sein, die Kongolesen unter Druck zusetzen noch mehr Kautschuk zu sammeln.


In dem Buch River Congo schrieb Peter Forbath:
The baskets of severed hands, set down at the feet of the European post commanders, became the symbol of the Congo Free State. ... The collection of hands became an end in itself. Force Publique soldiers brought them to the stations in place of rubber; they even went out to harvest them instead of rubber... They became a sort of currency. They came to be used to make up for shortfalls in rubber quotas, to replace... the people who were demanded for the forced labour gangs; and the Force Publique soldiers were paid their bonuses on the basis of how many hands they collected.

Aufmerksam wurde ich im Übrigen auf die Schandtaten Leopold II beim Anschauen des großartigen Films Blood Diamond von Edward Zwick.

14.08.2010

Drei Dinge über den Islam

"Drei überraschende Dinge über den Islam, die Du wahrscheinlich nicht gewußt hast."
Mehr bei Citizien Warrior

Schön wär's...

TEHRAN, IRAN—Nearly 30 years of tense relations between the U.S. and Iran came to a dramatic end this March when Iranian president Mahmoud Ahmadinejad revealed that his country's suspected nuclear program was in fact a covert operation to build "Ali Baba and the 40 Loops"—the largest, most thrilling roller coaster in the Middle East.

13.08.2010

Einiges...

Der Bürgerkrieg im westafrikanischen Liberia war ein Krieg der Kindersoldaten. Ein Besuch im traurigsten Land der Welt.
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Neues von der nordkoreanischen Fußballmannschaft

Nach der öffentlichen Demütigung der nordkoreanischen Fußballnationalmannschaft vor 400 Offiziellen, sei der Nordkoreanischer Trainer Kim angeblich in ein Arbeitslager gesperrt worden. Bei Bild.de ist nun zu lesen, dass der Präsident der Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC) Mohamed bin Hammam bei einem Besuch im abgeschotteten Nordkorea den Trainer Kim Jong-hun nicht vorfand. Ferner berichtete er, dass es unbestätigte Berichte gebe, wonach einzelne Spieler gefoltert wurden seien.

Nun hat sich die FIFA eingeschaltet. Man habe den nordkoreanischen Fußballverband aufgefordert Klarheit über die Anschuldigungen zu schaffen. Genau, weil Nordkorea auch so gut darin ist Klarheit zu schaffen und zu kooperierein. Was erhofft man sich davon? Dass der nordkoreanische Verband antwortet man habe den Trainer in ein Internierungslager geschickt und einzelne Spieler für ihr Versagen körperlich bestraft? Als ob. Nordkorea hat sich noch nie kooperativ und transparent verhalten.
Nordkorea ist das größte Gulaq der Welt und hätte als solches niemals niemals an der Fußballweltmeister 2010 in Südafrika teilnehmen dürfen. Man kann nur hoffen, dass dies der FIFA und anderen sportlichen Verbänden eine Lehre ist nicht mehr mit brutalen Diktaturen bei denen auch nur der leisteste Verdacht besteht sie könnten den teilnehmenden Sportlern gefährlich werden, zusammen zu arbeiten. Mehr dazu bei OneFreeKorea - So, it might have been “the game of their lives” after all.


Inzwischen hat Nordkorea vier Südkoreaner und drei Chinesen eines südkoreanischen Fischerbootes als Geiseln genommen, als jene angeblich in nordkoreanische Gewässer eingedrungen seien. Mehr bei OneFreeKorea - North Korea Celebrates Exclusion from Terrorism List by Abducting South Korean Fisherman

Auch weiterhin befindet sich der US-Amerikaner Aijalon Mahli Gomes in nordkoreanischer Geiselhaft.


Älterer Artikel dazu: