15.12.2014

Zur Polizei in den USA

America’s police kill too many people. But some forces are showing how smarter, less aggressive policing gets results.

14.12.2014

Ein Problem der USA

Neben Folter durch den CIA, die trotz anderweitiger Behauptung nutzlos war und ist, und potentiellen Rassismus in den Reihen der Polizei hat die USA noch ein ganz anderes Problem, welches folgende kurze Anekdote verdeutlichen soll:

Ein Freund von mir, US-Bürger, reiste nach mehreren Monaten Aufenthalt in Deutschland zurück in die USA. Bei der Einreise in die USA wurde er vom Grenzbeamten mehrere Minuten befragt: Warum er solange in Deutschland war, was er wieder in den USA vorhabe, usw. Er kam sich selbst als US-Bürger in seinem eigenem Heimatland nicht willkommen vor.

Als er aus den USA wieder nach Deutschland zurückkehrte, schaute der deutsche Grenzbeamte seinen Reisepass an und ließ ihn ohne eine Frage in die BRD einreisen. Er kam also schneller nach Deutschland rein, obwohl er nicht deutscher Staatsbürger ist, als in sein Heimatland, die USA. 

Not like the brazen giant of Greek fame,
With conquering limbs astride from land to land;
Here at our sea-washed, sunset gates shall stand
A mighty woman with a torch, whose flame
Is the imprisoned lightning, and her name
Mother of Exiles. From her beacon-hand
Glows world-wide welcome; her mild eyes command
The air-bridged harbor that twin cities frame. 
"Keep, ancient lands, your storied pomp!" cries she
With silent lips. "Give me your tired, your poor,
Your huddled masses yearning to breathe free,
The wretched refuse of your teeming shore.
Send these, the homeless, tempest-tost to me,
I lift my lamp beside the golden door!"

06.12.2014

Zitteraal "kontrolliert Beute aus der Entfernung"

In einem aktuellen Artikel im Wissenschaftsmagazin Science berichtet Professor Kenneth Catania von der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, über die Art und Weise wie Zitteraale ihre Beute mit gezielten Elektroschocks fangen und erlegen. Dass Zitteraale mit einem starken Stromschlag ihre Beutetiere töten ist bekannt, aber Catania zeigte nun, dass Zitteraale eine Doppelstrategie verfolgen. Mit leichten Stromschlägen werden Beutetiere aus ihrem Versteck "gelockt", indem er die motorischen Nervenzellen, also jene Nervenzellen, welche die Muskelbewegung kontrollieren, im Beutetier aktiviert. Danach folgt dann meist der tödliche Stromschlag. Die Aktivierung der motorischen Nervenzellen erfolgt jedoch unspezifisch, d.h. der Zitteraal kann nicht kontrollieren, welche motorischen Nervenzellen, und damit welche Muskeln, aktiviert werden. Durch die entstehenden zufälligen Muskelzuckungen verrät das Beutetier a) seine Position und b) dass es ein lebendes Tier ist. Dass der Zitteraal seine Beute fernsteuert ist daher eine sehr überspitze Formulierung der Medien. Dennoch ist die Studie beeindruckend insofern, dass Zitteraale das Nervensystem ihrer Beute aus der Distanz aktivieren können. 
Overall, this study reveals that the electric eel has evolved a precise remote control mechanism for prey capture, one that takes advantage of an organisms’own nervous system.

siehe auch: FAZ

Territoriale Konflikte zwischen China, Indien und Pakistan





22.11.2014

Neurovaskuläre Kopplung hängt von Gehirnregion ab

In der Studie Neurovascular Coupling and Decoupling in the Cortex during Voluntary Locomotion von August diesen Jahres fanden Huo et al. erneut Belege dafür, dass die hämodynamische Reaktion, welche beispielsweise beim fMRT ("bunte Bilder") gemessen wird, im motorischen Teil des Gehirns nicht die neuronale Aktivität voraussagen kann, zumindest nicht in der Maus. Sie kommen zu dem Schluss, dass die sogenannte neurovaskuläre Kopplung, sprich der Zusammenhang zwischen Blutfluss und neuronaler Aktivität, von der Gehirnregion abhängt und man daher vorsichtig bei der Interpretation von Studien sein muss, die den erhöhten Blutfluss mit erhöhter Gehirnaktivität gleichsetzen.