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14.09.2017

Leseklick: Das nordkoreanische Friedenskomitee für Asien und Pazifik teilt mit ..


"The army and people of the DPRK are unanimously demanding that the Yankees, chief culprit in cooking up the "sanctions resolution", be beaten to death as a stick is fit for a rabid dog. [...] Now is the time to annihilate the U.S. imperialist aggressors. Let's reduce the U.S. mainland into ashes and darkness. [...] The wicked Japs should not be pardoned as they have not yet made a sincere apology for the never-to-be-condoned crimes against our people but acted disgustingly, dancing to the tune of the U.S. "sanctions". [...]. The four islands of the [Japanese] archipelago should be sunken into the sea by the nuclear bomb of Juche. Japan is no longer needed to exist near us."

No further comment needed.

25.01.2015

Japanische Twitternutzer machen sich über den Islamischen Staat lustig

Japanische Twitternutzer machen sich nach den Drohungen des Islamischen Staates zwei japanische Bürger zu ermorden unter dem Hashtag #ISISクソコラグランプリ über IS lustig.




























“You can kill some of us, but Japan is a peaceful and happy land, with fast Internet. So go to hell.” Peter Payne, Twitter




04.01.2015

Strahlenbelastung im Meer durch Fukushima unbedenklich

In einem aktuellen Artikel in dem renommierten Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Science haben kanadische Wissenschaftler die Strahlenbelastung im Nordostpazifik durch die Reaktorkatastrophe von Fukushima untersucht. Und siehe da, die Strahlenbelastung ist unbedenklich - für Mensch und Umwelt unbedenklich. Die Forscher prognostizieren einen Höchstwert von 5 Becquerel pro Kubikmeter für Caesium-134 und -137 für die kommenden Jahre. Die zulässige maximal Belastung für Trinkwasser liegt in Kanada bei 10,000 Becquerel pro Kubikmeter. Am Austrittsleck des Reaktors in Fukushima wurde damals, im April 2011, eine Belastung von 68 Millionen Becquerel pro Kubikmeter gemessen. Inzwischen liegt die Belastung unter dem Detektierungswert von weniger als 1 Becquerel pro Kubikmeter . 
These results indicate that future projected levels of 137Cs in seawater in the Northeast Pacific Ocean are well below levels posing a threat to human health or the environment.


via SPON

Siehe auch: Grafik zu Fukushima

05.03.2014

Grafik zu Fukushima

In einem aktuellen Nature News Artikel über die japanische Energiepolitik findet sich eine anschauliche Grafik zum Reaktorunfall in Fukushima Daiichi mit einigen Fakten:
  • Krebsrisiko: Das Krebsrisiko um Fukushima ist nur äußerst gering erhöht. In bewohnten Gebieten, wie um die Stadt Tamano, ist das Risiko im Laufe eines Lebens einen soliden Krebstumor zu entwickeln um 1% höher. Die Rate für Leukämie ist mit 0.03% und bei Brustkrebs mit 0.28% erhöht. Diese Rate sei so gering, dass dies nicht als epidemiologisch nachgewiesen werden könne. 
  • Strahlenbelastung in bewohnten Gebieten: Laut der Welt Gesundheitsorganisation waren die Bewohner der Gebiete nahe um den Reaktor im ersten Jahr etwa 12 bis 25 Millisievert ausgesetzt. Das entspricht zwei bis drei Computertomographien. 
  • Strahlenbelastung an der Küste: Laut der Internationalen Atomenergiebehörde lagen die Werte von Caesium-137 im Meereswasser um Fukushima bei 1 Becquerel pro Liter. In Trinkwasser sollte der Wert nicht 10  Becquerel pro Liter überschreiten. 
  • Strahlenbelastung des Ozeans: 2 bis 20km vom Festland entfernt sind die Werte für Caesium-137 unter 0.1 Becquerel pro Liter. Vor der Katastrophe lagen sie bei 0.001 bis 0.003 Becquerel pro Liter. 

05.02.2014

Fukushima und die Folgen: Keine Gefahr für Tokio

Bald jährt sich um dritten Mal das Tōhoku-Erdbeben, welches im März 2011 mehr als 18.000 Menschenleben im Nordosten Japans forderte. Vielen aber wird nicht das Erdbeben und der anschließende fürchterliche Tsunami in Erinnerung bleiben, sondern die "Reaktorkatastrophe" von Fukushima, die gemeinsam mit Tschernobyl als Mahnung an das Übel der Kernenergie fungiert. Zettel hatte damals schon auf die übertriebene Reaktion der Medien und Politiker aufmerksam gemacht. Im September letzten Jahres erschien bei Slate ein Artikel von Paul Blustein, einem ehemaligen Journalist der Washington Post, der die Darstellung der Katastrophe in den Medien ebenso kritisierte:


Blaustein geht auf neu veröffentliche Dokumente der US-Regierung ein und wie Obama dank seiner wissenschaftlicher Berater von einer Evakuierung US-Bürger in Tokio abgeraten wurde. Denn Tokio - anders als gerne dargestellt - war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr radioaktiv verstrahlt zu werden. Selbst nicht im Worst-Case-Szenario.
"Our optimism, such as it is ... comes not from any assumption that the situation at Fukushima is under control but rather from modeling that shows the worst-plausible releases from one or more reactors at Fukushima would not cross [the U.S. guidelines] in Tokyo even in the event of adverse weather," Holdren [ein Physiker und Berater Obamas, Anm.d.Verf.] wrote. "Only with big releases from the spent-fuel pools, combined with even more perverse weather than [the scientists deemed realistic], could the [guidelines] be crossed in Tokyo, and even then, according to the modeling to date, not by much," so "even in these extreme circumstances, sheltering in place might be all you'd want to do."

Die Medien und aufgebrachte Politiker jedoch hatten anders zu berichten. Unter anderen, dass Tokio im Notfall evakuiert werden müsste. Sie beriefen sich dabei auf Shunsuke Kondo, den Vorsitzenden der japanischen Atomenergiebehörde, der sich am Evakuierungsradius um Tschernobyl orientierte und anders als die US-Wissenschaftler mögliche Langzeitfolgen untersuchte.

Siehe auch: FCCJ - Stop It Already & Counterpoint

30.11.2013

Lesehinweis: Zur "Feindschaft" zwischen Südkorea und Japan

On occasional weekends this year, megaphone-wielding demonstrators have taken to the streets, telling the Koreans to “go home or die.” They’ve threatened to “flatten this neighborhood” and build a gas chamber in its place. The Koreans say that they — and the police — have little recourse against the threats, because Japan is one of the few democracies that don’t restrict hate speech.

28.11.2013

Die chinesische ADIZ: Wachsender Konflikt in Ostasien

China hat unilateral im ostchinesischen Meer eine so genannte Air Defense Identification Zone (ADIZ) errichtet. Das heißt alle Flugzeuge, ob zivil oder militärisch, die in diese Luftraumüberwachungszone eindringen, müssen sich identifizieren und ihre Flugroute der chinesischen Luftwaffe bekannt geben. Derartige Zonen sind nicht ungewohnt, Japan, Südkorea und die USA beispielsweise haben selbst ADIZ, und es macht durchaus Sinn, dass sich Flugzeuge zu identifizieren haben, wenn sie sich nationalen Territorien nähern. Doch die chinesische ADIZ reicht weithinaus ins ostchinesische Meer und dringt mehr als 120 km in japanisches Territorium ein. Nicht nur die zwischen China, Taiwan und Japan umstrittenen Senkaku/Diaoyu(tai)-Inseln sind betroffen, sondern auch der zwischen China und Südkorea umstrittene Socotra Rock. Die südkoreanische Regierung hat Peking aber im Gegensatz zur Tokioter Regierung im Vorfeld über die ADIZ informiert. Die chinesische ADIZ überlappt sich mit jener Japans und Südkoreas.

China sieht also vor, dass von nun an alle Flugzeuge in dieser Zone, egal ob sie nach China fliegen oder nicht, sich anmelden und gegebenenfalls dem chinesischen Militär Folge zu leisten haben. Dazu zählen auch täglich mehr als 100 Flüge taiwanesischer Fluggesellschaften. Zum Vergleich: Die amerikanische ADIZ betrifft nur Flugzeuge, die auch in US-amerikanischen Luftraum eindringen. Flugzeuge, die ein Ziel außerhalb der USA anfliegen, müssen sich nicht identifizieren. Die chinesische ADIZ hingegen sieht dies aber vor. Diese Einschränkung der freien Luftfahrt, ist nicht nur ein direkter Affront Japan gegenüber, sondern auch aller anderen Anrainerstaaten. Was passiert, wenn sich ein Flugobjekt nicht identifiziert oder seine Koordinaten ständig durchgibt, ist unklar: Die chinesische Armee werde mit "defensive emergency measures" reagieren heißt es. Kurzum, man werde mit Drohungen reagieren, das Flugobjekt unter militärischer Eskorte zur Landung zwingen oder schlimmstenfalls abschießen.

Kurz nach Ankündigung der Zone, gaben dutzende asiatische Fluggesellschaften an, sie werden sich fortan gegenüber den chinesischen Behörden identifizieren. Inzwischen ruderten die japanischen und südkoreanischen Fluggesellschaften zurück: Man werde sich nicht identifizieren. Amerikansiche, japanische und südkoreanische Flugzeuge flogen bereits durch die ADIZ ohne sich bei der chinesischen Luftwaffe zu melden. Das Risiko eines Konflikt wächst rasant an, besonders im Anbetracht der eher - vorsichtig formuliert - mäßigen Ausbildung junger und unerfahrener chinesischer Piloten. Ein Missverständnis könnte so leicht in einer Tragödie enden.

Die Beweggründe des chinesischen Regimes eine ADIZ im ostchinesischen Meer (und in Zukunft auch in anderen Gebieten) einzurichten, sind unklar. Vielleicht wollte man herausfinden, wie weit man es gegenüber den geschwächten USA treiben kann. Jedenfalls will die chinesische Führung ihre territorialen Ansprüche im Ostchinesischen Meer "unterstreichen" und speziell gegen Japans Remilitarisierung und Nationalisierung protestieren. Was Peking de facto mit der Einrichtung einer ADIZ erreicht, ist die Ausübung von Souveränität, um den japanischen Rechtsanspruch auf die Senkaku-Inseln zu unterminieren. Man muss aber fairerweise anmerken, dass Japans ADIZ erst 2010 erweitert wurde um die japanische Yonaguni Inseln einzuschließen. Diese überlappt sich teilweise mit der taiwanesischen ADIZ und sorgte damals nicht gerade für Freude bei den Taiwanesen.

Doch eventuell hat Chinas ADIZ auch etwas Gutes: Die angeschlagenen Beziehungen zwischen Südkorea und Japan könnten sich wieder verbessern. Zu wünschen wäre es. Sollte sich aber China mit seiner ADIZ gegenüber Japan, den USA und Südkorea durchsetzen, wäre dies ein schlechtes Zeichen für die Zukunft; nicht nur für die freie Luftfahrt, sondern auch für all jene kleinere Staaten, wie die Philippinen oder den Vietnam, gegenüber welchen China ebenfalls territoriale Ansprüche erhebt (China hat gegenüber beinahe 20 Staaten Gebietsansprüche).

In der Zwischenzeit manövrierte China seinen neuen Flugzeugträger Liaoning durch die Taiwan-Straße ins Südchinesische Meer. Die Einrichtung weiterer chinesischer ADIZs werde nach Angaben der chinesischen Behörden im "richtigen Moment" erfolgen.


"This is not defense: It is a not-so-subtle form of much wider control. While Chinese spokespersons say the move does not affect the freedom of international flights, the reality is much different. There is no basis for such a wide zone, other than to get foreign countries to accept that they are passing through what are, in essence, Chinese-controlled skies. And if a foreign plane doesn’t provide Chinese authorities the information they demand? China will then take “defensive emergency measures,” according to the government—in other words, shadow, threaten or shoot down foreign planes."




13.06.2013

Abenomics: Die japanische Börse stürzt ab

Man könnte auch sagen: Abe verhält sich wie jemand, der bei voller Fahrt auf ein Hindernis zurast, und, statt zu bremsen, voll auf das Gaspedal tritt. Entweder ist er schnell genug, um gerade so davonzukommen. Oder der Zusammenprall wird umso heftiger. Der Rest der Welt schaut zu, staunend und entsetzt zugleich.

Keynesian economics at its finest.

28.09.2012

Stratfor zum Konflikt um die Senkaku Inseln

Ich bin leider zur Zeit ein wenig im Stress und das Internet lässt auch zu wünschen übrig, daher nur das Video ohne weiteres Kommentar. In nächster Zeit wird hier vermutlich wieder weniger ausführliches passieren.