31.10.2013
27.10.2013
25.10.2013
23.10.2013
20.10.2013
Foreign Policy über die syrische Stadt Kafranbel und die dortige Bannerproduktion
In Syria's little town that could, the death and resurrection of the witty, profane campaign to show the world the tragedy of civil war.
19.10.2013
16.10.2013
15.10.2013
Südkorea und die Eigenarten der Internetregulierung
Obwohl Südkorea der vernetzteste Staat der Erde ist, steht es um die Freiheit im Internet nicht optimal. Freedom House stufte in einem aktuellen Bericht Anfang Oktober die Internetfreiheit in Südkorea nur als "teilweise frei" ein. Dies verwundert jene wenig, welche mit Südkorea vertrauter sind. Das Ranking ist zweifelsohne die Konsequenz des seit 1948 bestehenden Nationalen Sicherheitsgesetzes (National Security Act; siehe hier oder hier im Allgemeinen), welches Südkorea vor Nordkorea schützen soll. Anwendung fand und findet es aber leider noch immer - wie so oft mit Sicherheitsgesetzen - auch jenseits nordkoreanischer Drohungen.
Als explizite Gründe für das schlechte Ranking führt Freedom House die strafrechtliche Verfolgung von Internetnutzern, der Skandal über manipulierte Diskussionen in Internetforen durch Geheimdienstmitarbeiter während der letzten Präsidentschaftswahl sowie eine steigende Anzahl an blockierten Webseiten (knapp 40.000). Neben (pro-)nordkoreanischen Internetseiten, lässt die Regierung in Seoul unter anderen Porno- und Glückspielseiten sperren.
In einem aktuellen Artikel in der New York Times wird auf die südkoreanische Internetregulierung und die Probleme, die das für Google mit sich bringt, eingegangen: Google Jousts With Wired South Korea Over Quirky Internet Rules
Zwar müssen Nutzer seit letzten Jahr nicht mehr ihren Klarnamen im Kommentarbereich von koreanischen Internetseiten verwenden (wurde ursprünglich 2007 eingeführt um Cybermobbing zu reduzieren), doch wer beispielsweise nachts ein Onlinespiel zocken möchte, muss sein Alter nachweisen. So sollen Kinder am nächtlichen online gaming gehindert werden.
Hinzukommt, dass viele koreanische Seiten ihre Indexierung durch Suchmaschinen blockieren. Google ist in Südkorea nicht die führende Suchmaschine, sondern eine koreanische namens Naver. Diese bietet einen koreanisch-sprachigen Kartendienst an. Google Maps hingegen funktioniert in Südkorea nur für den öffentlichen Nahverkehr. Eine Route für eine Autofahrt planen kann beziehungsweise darf Google Maps in Südkorea nicht. Karten dürfen nämlich nicht aus Südkorea geschafft werden, sprich nicht auf ausländischen Servern gespeichert werden (damit der Feind sie nicht in die Hände bekommt). Die Daten für den öffentlichen Nahverkehr sind öffentlich im Internet zugänglich, für Navigation jedoch benötigt Google nach eigenen Angaben die Daten auf ihren eigenen Servern und dies ist illegal nach koreanischer Gesetzgebung.
Im September diesen Jahres versprach die südkoreanische Regierung endlich Besserung: Eine digitale Karte in englischer Sprache soll bald online gehen, die dann auch von Google genutzt werden darf. Die Auflösung wird aber unter der üblichen Google Auflösung liegen.
Als explizite Gründe für das schlechte Ranking führt Freedom House die strafrechtliche Verfolgung von Internetnutzern, der Skandal über manipulierte Diskussionen in Internetforen durch Geheimdienstmitarbeiter während der letzten Präsidentschaftswahl sowie eine steigende Anzahl an blockierten Webseiten (knapp 40.000). Neben (pro-)nordkoreanischen Internetseiten, lässt die Regierung in Seoul unter anderen Porno- und Glückspielseiten sperren.
In einem aktuellen Artikel in der New York Times wird auf die südkoreanische Internetregulierung und die Probleme, die das für Google mit sich bringt, eingegangen: Google Jousts With Wired South Korea Over Quirky Internet Rules
Zwar müssen Nutzer seit letzten Jahr nicht mehr ihren Klarnamen im Kommentarbereich von koreanischen Internetseiten verwenden (wurde ursprünglich 2007 eingeführt um Cybermobbing zu reduzieren), doch wer beispielsweise nachts ein Onlinespiel zocken möchte, muss sein Alter nachweisen. So sollen Kinder am nächtlichen online gaming gehindert werden.
Hinzukommt, dass viele koreanische Seiten ihre Indexierung durch Suchmaschinen blockieren. Google ist in Südkorea nicht die führende Suchmaschine, sondern eine koreanische namens Naver. Diese bietet einen koreanisch-sprachigen Kartendienst an. Google Maps hingegen funktioniert in Südkorea nur für den öffentlichen Nahverkehr. Eine Route für eine Autofahrt planen kann beziehungsweise darf Google Maps in Südkorea nicht. Karten dürfen nämlich nicht aus Südkorea geschafft werden, sprich nicht auf ausländischen Servern gespeichert werden (damit der Feind sie nicht in die Hände bekommt). Die Daten für den öffentlichen Nahverkehr sind öffentlich im Internet zugänglich, für Navigation jedoch benötigt Google nach eigenen Angaben die Daten auf ihren eigenen Servern und dies ist illegal nach koreanischer Gesetzgebung.
Im September diesen Jahres versprach die südkoreanische Regierung endlich Besserung: Eine digitale Karte in englischer Sprache soll bald online gehen, die dann auch von Google genutzt werden darf. Die Auflösung wird aber unter der üblichen Google Auflösung liegen.
Rand Pauls über die US-Außenpolitik
In Foreign Policy macht sich der libertäre-konservative Republikaner Rand Paul scheinbar bereit für eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2016:
Ganz neue (?) Töne, jedenfalls weg von den irren außenpolitischen Vorstellungen seines Vaters Ron Paul. So erhöht er deutlich die Chance bei den Primaries als Sieger hervorzugehen.
Abonnieren
Posts (Atom)