14.08.2007

Teile Nordkoreas versinken im Wasser

Ungeachtet von der Weltöffentlichkeit stehen einige Teile von Nordkorea unter Wasser. Weit über 100 Menschen werden vermisst oder sind bereits tot. Weitere 63.000 Menschen verloren ihre Zuhause.

Außerdem sind wichtige Straßen und Bahnstrecken, sowie Teile des Kommunikationsnetzwerk und der Stromversorgung zerstört. Wobei, wann hat denn bitte jemals die Stromversorgung in Nordkorea funktioniert?

Verursacht wurde das ganze (nicht durch den Klimawandel), sondern durch die Abholzung der Wälder von Farmern in weiten Teilen des Landes. Da Nordkorea nicht genug Nahrungsmittel für die eigene Bevölkerung produzieren kann, vergrößern die Farmer immer wieder ihre Anbauflächen. Sie sind aber dennoch auch weiterhin auf ausländische Hilfe angewiesen.

BBC News

13.08.2007

Nahoul - Tiere quälen gegen Grausamkeit

Die Biene Nahoul von Al-Aqsa TV zeigt an dem Beispiel "Grausamkeiten gegen Tiere", dass man Tiere nicht quälen darf...


Ob Tiere während der Aufnahmen verletzt wurden, gab der Sender nicht bekannt.

Kommentar eines Users:
"God they are dehumanized from birth."

LGF

Der Strauß und die Eule

"The owl sadly looks on as poor kids are taught to view themselves as victims and the society in which they live as the enemy. He can’t help but notice that Muslim migrants are receptive to the seduction of Islamism. Even worse, there are now natives converting to this brand of totalitarianism.

[...]

The owl thinks that the ostrich is right; we should always look on the bright side of life, but he thinks we should be careful not to get delusional.

[...]

We need, for the sake of integration, structural reforms that inform, that reward hard work and discourage idleness; reforms that punish discrimination in the labor market; reforms that ensure a climate of legal order and stability where wives do not have to be afraid of their husbands, where daughters do not have to be afraid of their fathers or their brothers, where girls can go to school without fear of being harassed by male members of their community; reforms that prevent genital mutilation; and reforms that can ban radical preachers who preach violence and encourage their followers to engage in acts of violence."

Ayaan Hirsi Ali über "Prada Islam"

"Was Israel angeht - die können sich einen anderen Ort suchen."

Neues / Altes vom Herrn Ahmadinedschad, der nun neben der Auslöschung Israels gefordert hat, dass Israel sich einen anderen Ort suchen solle. Außerdem sei die Unterstützung eines Palästinenser-Staates "bedingungslos".

Wörtliche sagte er gegenüber algerischen Zeitungen:
"Was Israel angeht - die können sich einen anderen Ort suchen."

Dennoch lehnt Ahmadinedschad "alle terroristischen Methoden, egal welcher Namensgebung und welchen Motivs" ab und bekräftigte, dass der Islam das Töten von Unschuldigen untersagt, "egal wo sie sind".

Diepresse.com
Networld.at

Darfur-Mission bleibt ein Kompromiss

Tobias Kaufmann in einem Kommentar zu der Darfur-Mission der UN
"Darfur zeigt: Wenn es schnell gehen muss, wenn Soldaten mit Schießerlaubnis gefragt sind, hilft nur massives regionales Engagement, notfalls an den UN vorbei. Das Versagen in Darfur ist vor allem ein Versagen der Afrikaner.

[...]

Die theoretische Allzuständigkeit der UN führt dazu, dass es nicht einmal gelingt, ihre Mitglieder aufs Minimale zu verpflichten. Jeder darf mitstimmen, egal ob gewählter Premier auf Zeit oder Despot auf Lebenszeit. So verkommt Demokratie zum wert(e)losen Abstimmungsmodus."

12.08.2007

Opferzahl des Nahostkonflikts

Es ist schwer zuverlässige und genaue Daten zu den Opfer des Nahostkonflikts zu finden.

Einige meinen die Israelis verüben einen Völkermord unter der palästinensischen Bevölkerung, wobei diese realitätsfremden Antisemiten vergessen, dass bei einem Völkermord die betroffene Miniorität nicht um den Faktor 9 wächst.

Andere meinen, die Israelis hätten in Palästina mehr Menschen ermordet als Juden in den KZs während des NS-Regimes gestorben sind, um letztendlich zu zeigen, dass Isreal nicht besser, sogar noch schlimmer als Nazideutschland ist und damit die eigene faschistische Vergangenheit zu relativieren und als nichtig abzutun. Dabei gehen die Holocaust-Leugner wahrscheinlich von einer unglaublich geringen Zahl von jüdischen Opfern aus.

Und wieder andere meinen ...

Auf jeden Fall wird bei all diesen Ansichten behauptet, die Israelis seien brutale "Besatzer" und würden die palästinensische Bevölkerung willkürlich ermorden und unterdrücken, um sich für den Holocaust zu rächen.

Ich habe hier jedoch eine sehr zuverlässige Quelle im Bezug auf die Opfer aller Kriege allgemein und natürlich auch auf den Nahostkonflikt mit "zivilen Opfern" und 1. sowie 2. Intifada gefunden (dabei setzt sich diese Quelle aus vielen weiteren Quellen zusammen und nimmt dann einfach den Durchschnitt):


Zuerst einmal die Opferzahlen (enthält nicht nur zivile Opfer, sondern auch Terroristen) der israel-arabischen Kriege:

1. Unabhängigkeitskrieg (1948):
Israel vs. Ägypten, Irak, Libanon, Transjordanien, Syrien

Laut Twentieth Century Atlas: 8.200 Todesopfer
Laut Wikipedia um die 15.000 Todesopfer

2. Suezkrise (1956):
Israel, UK, Frankreich vs. Ägypten

Laut Twentieth Century: 2.800 Todesopfer

3. Sechs-Tage-Krieg (1967):
Israel vs. Ägypten, Syrien, Jordanien

Laut Twentieth Century: ca. 17.000 Todesopfer
Laut Wikipedia: ca. 22.000 Todesopfer

4. Abnutzungskrieg (1968 - 1970):
Israel vs. Ägypten

Laut Twentieth Century: ca. 6.400 Todesopfer

5. Jom-Kippur-Krieg (1973)
Israel vs. Ägypten, Syrien, Irak, Jordanien

Laut Twentieth Century: ca. 14.900 Todesopfer
Laut Wikipedia: etwa 26.000 Todesopfer

Beide Libanonkriege werden nicht erwähnt, laut Wikipedia aber kosteten beide zusammen etwa 18.000 Menschenleben. Wobei man bedenken muss, dass viele Opfer nicht auf das Konto der Israelis gehen, sondern Opfer des Bürgerkrieges sind und damit ihrer eigenen Landsleute.

Zusammen (mit meinen Zahlen von oben, stark aufgerundet): 70.800 Todesopfer
Bei Twentieth Century ist die Rede von knapp 50.000 Todesopfer. Allein beim 8-jährigen Irak-Iranischen Krieg kamen mehr Menschen um als in all diesen Kriegen zusammen, nämlich 1 Millionen Menschen.


Die Opfer des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern belaufen sich auf etwa höchstens 3.000 Todesopfer seit der 1. Intifada. Und um diese Opfer geht es den meisten. Sie sollen beweisen, wie brutal und wie viele Menschen die Israelis ermorden. 3.000 Todesopfer ist in fast exakt die Zahl der Menschen, die am 11. September ihr Leben gelassen haben.

1. Intifada (1987 - 1992)
Palästinenser: ca. 1.000 Todesopfer
Israelis: ca. 100 Todesopfer
Arabische Todesopfer (durch Palästinenser getötet): ca. 500 Todesopfer

2. Intifada (seit September 2000)
Palästinenser: ca. 700 Todesopfer
Israelis: ca. 200 Todesopfer

Laut SIPRI gab es von 1948 bis 1996 insgesamt 13.000 Todesopfer (also mit 1. Intifada)

Konkret gesagt ergebe dies eine Opferzahl von knapp 14.000 - 15.000 Todesopfer seit 1948 im israelisch-palästinensischen Konflikt.

Mit den Kriegen, welche Israel und die anderen arabischen Staaten geführt haben, hat der Konflikt bis jetzt etwa 85.000 Menschenleben gekostet.

Weniger als die Menschenleben, die das DDR-Regime auf dem Gewissen hat, weniger als im Nord-Yemen umkamen, weniger als in Algerien starben, weniger als bei den Völkermorden in Ruanda und Darfur, weniger als im Kongo-Konflikt oder weniger als im Russland-Tschetschenien-Konflikt umkamen.

Es wirkt jetzt zwar extrem zynisch Menschenleben mit Menschenleben zu messen und zu vergleichen. Jedes Menschenleben ist kostbar, aber es ist fraglich, warum gerade der Nahostkonflikt soviel Aufmerksamkeit bekommt und andere viel brutalere Geschehnisse auf der Welt einfach ignoriert bzw. als "nichtig" abgetan werden. Ist der Tod von zehn palästinensischen Terroristen mehr wert als die Ermordung und Massakrierung tausender in Ruanda und Darfur? Geht es etwa gar nicht um die Opfer, sondern viel mehr um die Täter? Ist die Meldung von kriegstreibenden und mordenden Juden profitabler als jene von afrikanischen Rebellen, die vergewaltigend und mordend durch afrikanische Länder ziehen? Besteht nicht ein fundamentaler Unterschied zwischen dem Verteidigungskrieg den Isreal führt und den menschenverachtenden Methoden der Terroristen, nicht nur in Gaza, im Libanon und Westjordanland, sondern auch in anderen Regionen dieser Welt?

Update:
Die Operation Gegossenes Blei, die am 27.12.2008 begann und sich gegen die Hamas-Führung in Gaza richtete, kostete in etwa 600 (Hamas behauptet: 1300) Menschen das Leben. Bei etwa 75% der Todesopfer handelte es sich um Hamasanhänger. Dabei muss man bedenken, dass die Hamasanhänger keine Uniform tragen und sich nicht als Kämpfer erkenntlich zeigen. Sie tragen zivile Kleidung und verstecken sich in Wohngebieten sowie Schulen, woher eine Differenzierung zwischen Terrorist und Zivilist schwer fällt.

"Wir brauchen einen Kalten Krieg gegen den Islam"

Spiegel.de Interview mit "Ibn Warraq", einem Islamkritiker und Autor des Buches "Warum ich kein Moslem bin". Geführt von Henryk M. Broder.
SPIEGEL ONLINE: Sie haben vor kurzem gesagt: "Wir brauchen einen Kalten Krieg gegen den Islam." Wollen Sie das wirklich?

Warraq: Ja, ich meine es ernst. Wir werden einen "heißen Krieg" gegen den Islam nie gewinnen, selbst wenn es uns gelingen sollte, Gruppen wie al-Qaida zu vernichten. Denn jeden Tag werden neue Islamisten geboren. Wir müssen gegen die Ideen, gegen die geistige Verfassung ankämpfen, und dabei können wir aus den Erfahrungen lernen, die wir im Kalten Krieg gegen den Kommunismus gesammelt haben. Dazu gehört ein kritischer, ein rationaler Blick auf die Ursprünge des Islam, die Quellen des Koran.

[...]

Warraq: Es geht nicht um Reformen oder eine neue Interpretation des Koran. Wenn es in einer Sure heißt: Der Mann darf seine Frau schlagen, dann gibt es daran nichts zu interpretieren. So steht es da und so ist es auch gemeint. Einige muslimische Feministinnen tun so, als ob man diese Sure auch ganz anders verstehen könnte, aber das ist nicht ehrlich.

[...]

Warraq: [...] Der kalte Krieg gegen den Kommunismus hat 40 Jahre gedauert, dieser hier kann 100 Jahre dauern. Oder noch länger. Aber er muss geführt werden.

[...]

Warraq: [...] Wenn Sie differenzieren möchten [zwischen Islam und Islamismus], dann könnten Sie sagen: Der Islam ist keine friedliche Religion, aber es gibt viele friedliche Moslems. Sie könnten auch sagen: Der Islam ist nicht das, was die Moslems tun sollten, es ist das, was sie tun. Deswegen unterscheide ich zwischen drei Schichten des Islam: dem Koran, der Auslegung durch die Theologen und der täglichen Praxis. Und die war meistens liberaler und toleranter als das, was die Schriftgelehrten uns vermitteln wollten.

[...]

SPIEGEL ONLINE: Gibt es etwas, das Sie hoffnungsvoll stimmt?

Warraq: Das Auftreten des australischen Ministerpräsidenten Howard. Er hat den in Australien lebenden Moslems klar gesagt: "Wer hier lebt, der muss sich an unsere Gesetze halten. Wenn ihr unter der Scharia leben wollt, dann müsst ihr Australien verlassen." So klar hat sich kein anderer Politiker geäußert.

10.08.2007

Videowochenrückblicküberblick

Mann mit Schwanz ?

Verwandlungskünstler aus Japan


Die Tampon Pan Flöte

Dann noch ein sehr verstörendes Video eines Users. Sein "letztes" und sein 100stes Video. Der hat doch Drogen intus.


Da gibt es noch ein Video wie er entführt wurde ...

Versteckte Kamara


Zu guter Letzt: Porn in Public (PoP)

09.08.2007

"Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus!"

Interview bei Welt Online mit Mina Ahadi, Menschenrechtsaktivistin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime.

WELT ONLINE: Ist Ehsan Jami zu provokant aufgetreten? Er nannte den Propheten Mohammed einen Kriminellen und verglich ihn mit Osama Bin Laden.

Ahadi: Schon Ihre Frage zeigt, was falsch läuft. Er hat eine Religion kritisiert, das ist sein gutes Recht. Es ist keine Sünde, über eine Religion Witze zu machen.[...]

Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus. Wenn im 21. Jahrhundert noch Frauen gesteinigt werden, kann es keine andere Bezeichnung geben. Dieser politische Islam, der im Nahen Osten operiert, versucht immer stärker, sich hier im Westen durchzusetzen. Bei der Kölner Moschee geht es doch nicht um Religionsausübung. Es gibt genug Moscheen in Deutschland. Aber diese große Moschee mit dem hohen Minarett ist ein Kräftemessen, und die Politik hat nachgegeben.

Saudis verbieten Einfuhr von nicht-islamsichen Symbolen

Während in Europa die Forderung der Koranverbots ein wenig wütet, hat man es in Saudi-Arabien mit religiösen Symbolen leichter. Dort bleibt weiterhin das Einführen und mit sich Führen aller "ungläubiger" Symbole verboten. Also alles was nicht islamisch ist. Heißt soviel wie: Bibel, Kruzefixe, Davidssterne, Statuen, Pornoheftchen etc. sind verboten und dürfen / sollen nicht eingeführt werden.

Eine Mitarbeiterin des saudischen Konsulates in den USA äußerte sich der Jerusalem Post gegenüber so, dass das Tragen und Einführen von solchen religiösen Symbolen nur Ärger mit den saudi-arabischen Behörden verursachen würde.
"Es ist nicht erlaubt solch ein Zeug in das [saudisische] Königreich einzuführen. Wenn doch, würde es einem abgenommen werden. Wenn es jemanden wirklich wichtig ist, dann kann man versuchen es einzuführen und abwarten was passiert, aber ich empfehle nicht es so zu tun."

Auf die Aufforderung dieses Verbot zu begründen, antwortete die Mitarbeiterin:
"Jeder Staat hat Gesetze, was eingeführt werden darf und was nicht."